27.9. – 16.12.: Filmschau Großregion | La Grande Région en Images

Die „Filmschau Großregion | La Grande Région en Images“ 2017 steht im Zeichen des 30jährigen Bestehens des Saarländischen Filmbüros und der Arbeit in der Großregion in diesem Zeitraum. Sie gibt gleichzeitig einen konkreten Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung. Die Veranstaltungen begannen im Juni und dauern bis Dezember 2017.  Mit Filmen (Wiederaufführungen) und Portraits von Filmemachern aus der Großregion, mit besonders erwähnenswerten Drehbüchern – sei es im Kontext der Kulturellen Filmförderung des Saarlandes, im Rahmen des SaarLorLux Film- und Videofestivals, des Festivals Kino im Fluss/Cinefleuve, der Filmschau Großregion oder bei Créajeune – lädt das Filmbüro zu einer kleinen Zeitreise ein.  Die 100. Interregionale Filmwerkstatt am 8. Juni 2017 war ebenso wie die Ausstellung „Aktuelle Medienkunst der Großregion“ (25.6. – 9.7.2017) ein besonderer Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Die Fachtagung „Filmbildung trifft Politische Bildung“ am 10. November 2017 ist ebenfalls Bestandteil der Veranstaltungsreihe. Im Rahmen einer kleinen Ausstellung wird dann am 16. Dezember eine Broschüre zu 30 Jahren Saarländisches Filmbüro vorgestellt.


Mittwoch, 18.10., 20.00 Uhr, kino achteinhalb
Wiederaufführung – ROKOKO
Spielfilm, D 1997, Regie und Buch: Ulrike Pfeiffer, Kamera: Phillipp von Lucke, Musik: François Devienne, Jean-Philippe Rameau, Marin Marais, Domenico Scarlatti, Wolfgang Amadeus Mozart, Darsteller: Frank Behnke, Coraly von Le Fort, Karl Heil, Franz von Lucke, Sarah-Louisa von Saldern, Uwe Irmschler, 81 Min

Ein verwahrlostes Schloss und seine Umgebung sind Kulisse für eine sommerliche Geschichte frei nach Carlo Goldoni. Kinder spielen Erwachsene und Erwachsene benehmen sich wie Kinder. Die Bilder sind tableauartig gestaltet, mit vereinzelten Nahaufnahmen, die wie ein Blick durch ein Opernglas das Geschehen heranholen.
Als Drehort war „das recht verfallene Schloss Bourg Esch in Lothringen gefunden worden. Es bot sich nicht nur wegen ausbaufähiger Architekturdetails, sondern auch wegen seiner Naturumgebung im menschenleeren Niemandsland zwischen Deutschland und Frankreich an, denn die Natur sollte mitspielen.“ (Mitteilung der Produktion) | Un château délabré à et la nature qui l‘entourne servent de décor à une interprétation libre d‘une comédie estivale de Carlo Goldoni.
Les enfants jouent à être des adultes, les adultes se comportent comme des enfants. Les images ont été composées telles des tableaux avec des rares gros plans qui rendent l‘action plus proche comme lorsque l‘on utilise des jumelles d‘opéra.
In Anwesenheit der Regisseurin Ulrike Pfeiffer und weiterer Beteiligter


Donnerstag, 9.11., 20:00 Uhr, kino achteinhalb
FREE SPEECH FEAR FREE
Dokumentarfilm, UK 2016. Regie: Tarquin Ramsay, Weltvertrieb: Paul Thiltges Distributions, mit Julian Assange, Jude Law, Jacob Appelbaum John Kiriakou, u.v.a.

Dokumentarfilm über das Thema Menschenrechte und das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, der von einem 15jährigen entwickelt wurde und über 5 Jahre gedreht und erzählt wird. Nicht nur der Regisseur wird älter, auch wird die Materie, mit der er sich beschäftigt, komplexer. Ob die Meinungsfreiheit ein Menschenrecht ist, steht nach diesem Film außer Frage.
Erstaunlich, wen der Regisseur alles vor die Kamera gebracht hat: Julian Assange, Jude Law, John Kiriakou, Jacob Appelbaum, etc.. Mit einer eigenen Dynamik führt er den Zuschauer durch ein recht verschlungenes Gebilde. Ob es nun das Recht auf Kommunikation ist, oder das Recht auf freie Rede, das Demonstrationsrecht, das Recht auf Opposition oder das Unrecht von Folter, Tarquin Ramsay führt uns durch das politische, das totalitäre, das Geheimnisverratgeflecht, als hätte er nie etwas andres gemacht. Dass insgesamt keine kritische Stimme den gesamten Film über erhoben wird, ob denn wirklich alles veröffentlicht werden darf, auch wenn es möglicherweise gegen Gesetze verstößt, nun ja. Diese gewisse Distanzlosigkeit gegenüber dem eigenen Thema, die für manchen auch eine radikale Einseitigkeit sein mag, bietet genug Anlass für Fragen, die man in der Diskussion nach dem Film ansprechen kann.
Tarquin Ramsay und Paul Thiltges sind anwesend.


Mittwoch, 22.11.2017, 20h00, Kino achteinhalb
HERMANN RÖCHLING ODER DER KRIEG ALS INDUSTRIELLE HERAUSFORDERUNG
Film trifft Abschlussarbeit

Der Film HERMANN RÖCHLING ODER DER KRIEG ALS INDUSTRIELLE HERAUSFORDERUNG (1990)
BRD 1990, Regie: Christian Fuchs, Franz Lehmkuhl, Inge Plettenberg, Buch: Inge Plettenberg, Kamera: Christian Fuchs, Musik: Simon Stockhausen, Produktion: Saarländischer Rundfunk, 88 min.
Hermann Röchling war nicht irgendein Großindustrieller. Er hat nicht nur Granaten und Kanonen produzieren lassen, er hat im Zweiten Weltkrieg als Vorsitzender der Reichsvereinigung Eisen und als Reichsbeauftragter Eisen und Stahl in den besetzten Gebieten die deutsche Stahl- und Rüstungswirtschaft gesteuert. 1949 wurde er als Kriegsverbrecher durch ein französisches Militärgericht verurteilt. Bereits zwei Jahre später endete seine Haft vorzeitig. An der Saar lebt er in der Erinnerung heute noch weiter, bei vielen als gütiger Patriarch.
Der Film dreht sich um Röchlings Person, seine Rolle in beiden Weltkriegen und die Industriebrache Völklinger Hütte als erhaltenes Relikt seines Wirkens. Hierzu werden neben Archivmaterial (Fotos und Videos) auch Interviews mit Zeitzeugen sowie aktuelle Aufnahmen der Völklinger Hütte und anderer mit dem Berg- und Hüttenwesen verknüpfter Schauplätze gezeigt.

Die Abschlussarbeit DIMENSIONEN DES KULTURKONTAKTS IN CHRISTIAN FUCHS‘ „Hermann Röchling oder der Krieg als industrielle Herausforderung“ von Isis Martinsen (2017).
„Das kulturelle Industrieerbe des Saarlandes existiert nicht für sich, sondern sollte einer möglichst breiten Masse, die auch möglichst jungen Menschen umfasst, zugänglich gemacht und vermittelt werden. Das Massenmedium Film scheint daher recht geeignet für die Aufgabe der Kulturvermittlung und somit als Untersuchungsgegenstand von Kulturkontakt“ (aus der Einleitung) .

Wissenschaftliche Arbeit und Film werden diskutiert und vorgestellt von den Autorinnen und Autoren.


29.11.2017, 20h00, kino achteinhalb
BEST OF KURZFILM:
JESUS MACHT NICHT MEHR MIT

D 1997, Regie: Uwe Thein, 7 min
1997 Lobende Erwähnung (verbunden mit 1.000 DM für Erstellung einer 35 mm Kopie) beim SaarLorLux Film und Videofestival 1997

Drei Soldaten der deutschen Wehrmacht sprengen Löcher in den gefrorenen Boden, um dort Leichen zu vergraben. Einer der drei testet, ob die Gräber groß genug sind. Er muss sich in jedes Loch legen und „nachmessen“. Es kommt zum Konflikt, als der „Grabtester“, Jesus genannt, nicht mehr in die Löcher steigen will und den Gehorsam verweigert. | Trois soldats allemands de la Wehrmacht creusent des trous dans le sol gelé pour y enterrer des corps. L’un des trois teste la profondeur des tombes. Il doit s’allonger dans chaque trou et « vérifier ». Un conflit éclate quand le « testeur de tombes », appelé Jésus, ne veut plus aller dans les trous et refuse d’obéir.

Uwe Thein ist anwesend.

KALTE DUSCHE
F 1998, Regie: Pierre Alt, 15 Min
1998 Preisträger beim SaarLorLux Film- und Videofestival in der Kategorie Spielfilm

Gewitternacht in einer Hotelsuite hoch über den Lichtern der Stadt. Ein Mann wacht schreiend aus dem Schlaf auf. Neben ihm: eine rätselhafte Schöne. Auf dem Tisch: ein kostbarer Dolch, den er tags zuvor ersteigert hat. Beide beherrschen seine halbwachen Träume zwischen Lust und Alpdruck. Doch zu den quälerischen Phantasien kommen körperliche Schmerzen. Die Frau lässt ein Bad ein… | Une nuit d’orage dans la suite d‘un hôtel loin au-dessus des lumières de la ville. Un homme se réveille en criant. A côté de lui : une beauté énigmatique. Sur la table : un superbe poignard qu’il a acheté aux enchères il y a quelques jours. Tous deux maîtrisent ses rêves à moitié éveillés entre l’envie et le cauchemar. Mais à ces tourmentes imaginaires viennent s’ajouter des douleurs corporelles. La femme se fait couler un bain…

Regisseur Pierre Alt ist anwesend.

THE HOLY FAMILY
D 1994, Regie: Ulrich Weis, Spielfilm, 10 min, engl. OV mit dt. UT
1995 Hauptpreis beim SaarLorLux Film- und Videofestival

Ein Elternpaar versucht im Bewusstsein der Überlegenheit über den Rest der Welt, die Tochter auf seine Linie zu trimmen, natürlich nicht mit Gewalt, sondern bewusst durch anti-autoritäre Überzeugungsversuche. Doch das Kind rebelliert. Ein Film zum Thema: Was Sie schon immer über anti-autoritäre Erziehung dachten, aber nicht zu sagen wagten. | Persuadés de leur supériorité sur le reste du monde, des parents vont essayer de conformer leur fille à leur image, non pas en usant de violence, cela va sans dire, mais par des méthodes de persuasion résolument anti-autoritaires. Pourtant, l’enfant va se rebiffer. Un film sur tout ce que vous pensiez de l’éducation anti-autoritaire, mais que vous n’aviez jamais osé dire.

Regisseur Uli Weis ist anwesend.

ERÈ MÈLA MÈLA
L/F 2001, Regie: Daniel Wiroth, 6 min., ohne Dialoge
2001 Preisträger beim SaarLorLux Film- und Videofestival für die beste Arbeit in der Kategorie Medienkunst / Experimentalfilm

Körper berühren einander, Hände kommunizieren, man liebt sich mit Blicken. Liebesgedicht an den anderen Menschen, ohne den man nichts wäre. | Les corps se frôlent, les mains communiquent, les regards aiment. Doux poème pour l’Autre sans qui on ne serait rien.

LES OISEAUX EN CAGE NE PEUVANT PAS VOLER
F 1999, Regie: Luis Briceno, Produzent: Daniel Klein, 3min30
Können Vögel im Käfig fliegen? Scheinbar nicht …


Mittwoch, 6.12.2017, 20h00, kino achteinhalb
STREIK!
100 Jahre Freie Gewerkschaften in Luxemburg (1916-2016)

Dokumentarfilm, Regie: Andy Bausch, Produktion: Paul Thiltges, Luxembourg 2016, 100 min
Der Film Streik! dokumentiert und zeigt, anhand von bewegten Bildern, Fotos, Arbeiterlieder, Zeitdokumenten und Interviews, auf eine menschlich berührende, lebendige und spannende Art und Weise die sozialen Konflikte und die Entwicklung von der freien Gewerkschaftsbewegung in Luxemburg von ihren Anfängen bis heute. All die sozialen Rechte, die uns heute als selbstverständlich erscheinen, haben wir nicht von oben herab geschenkt bekommen – sie mussten erkämpft werden: Streik! ist ein Film über 100 Jahre freie Gewerkschaften (1916-2016) und damit auch über ein Jahrhundert Luxemburger Sozialgeschichte von unten.
anschl.  Gesprächsrunde:
Moderation: Thomas Schulz, Pressesprecher und EURES-Berater der DGB-Region Saar
Paul Thiltges, Produzent des Films
Frédéric Krier, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des luxemburgischen
Gewerkschaftsbundes OGBL
Patrick Freichel, ehemals EURES-Berater und heute der erste deutsche Tarifsekretär beim
OGBL

In Kooperation mit der DGB-Region Saar und dem luxemburgischen Gewerkschaftsbund OGBL

 


Montag, 11.12.2017, 19h30 Uhr, kino achteinhalb
BADY MINCK
Bady Minck zeigt an diesem Abend drei Filme aus dem Zeitraum 1996 bis 2017.

MECANOMAGIE
Luxembourg 1996, 15 min

„Mecanomagie“ beschreibt den uralten Kreislauf aus Säen, Wachsen und Ernten, ein Universum, bestimmt von Religion, Ritualen und den mysteriösen Kräften der Natur. Er dringt ein in das kollektive Gedächtnis einer Landschaft: die Ardennen im Norden Luxembourgs. „Mecanomagie“ ist ein Film über die Begegnung von Raum und Zeit, die Dehnung der Wahrnehmung und die Täuschung derselben. Die surrealen Realtrickphänomene der Pixilation erschaffen eine autonome Welt, wirklichkeitsnah herbei halluziniert wie ein seltsamer Traum … | „Mecanomagie“ parle du cycle ancestral de semer, cultiver et récolter: des mystères de la religion, des rites, et de forces obscures de la nature. Il examine la mémorie collective de la région des Ardennes au Nord du Luxembourg. „Mecanomagie“, c’est un film sur la rencontre du temps et de l’espace, sur l’extension de la perception et sur les dimensions du trompe-l’oeil. Les effets surréel de la pixilation créent un monde autonome, hallucinant comme un étrange rêve …

IM ANFANG WAR DER BLICK
Österreich/Luxembourg 2003, 45 min, deutsche Version
Der biblische Titel: Die Bibel behauptet, dass im Anfang das Wort war. Ich bin anderer Meinung: „Im Anfang war der Blick“ formuliert schon im Titel eine Gegenthese. Es ist ein Film über die Spannung zwischen zwei Kräften des Kinos: der Kraft der Bilder und jener der Worte. Bady Minck | Le titre biblique. La bible affirme : „Au commencement était le Verbe“. Je suis d’un autre avis, et l’antithèse que je formule dans mon film apparaît dès le titre „Au commencement était le Regard“. C’est un film sur la tension qui existe entre deux forces du cinéma: celle des images et celle des mots. Bady Minck

MappaMundi
Luxembourg/Österreich | Autriche 2017, 45 min
Durch die Augen von Kosmischen Kartograf.inn.en unternimmt „MappaMundi“ eine hochbeschleunigte Reise durch 950 Millionen Jahre Erdgeschichte, 150.000 Jahre Migration der Menschheit und 15.000 Jahre Kartografie. Der Film macht dabei den permanenten Wandel unserer Welt sichtbar, einen Wandel, den der einzelne Mensch in seinem kurzen Leben so nicht bemerken kann. In „MappaMundi“ geht es um das Bild der Welt, das wir Menschen seit Jahrtausenden stets aufs Neue entwerfen. Anhand von mehr als hundert Weltkarten aus 15.000 Jahren Aufzeichnungsgeschichte wird die Entwicklung des Weltbildes von den Anfängen bis heute in seiner unendlichen Vielfalt dargestellt und neu beleuchtet. | À travers les yeux de cartographes cosmiques, „MappaMundi“ emmène ses spectateurs dans un voyage accéléré à travers de 750 millions d’années de développement de la Terre, 150.000 années de déplacements des hommes et 15.000 d’années de cartographie humaine. Le film représente le changement continu de notre monde, un changement qui passe inapercu pour un être humain durant son court passage sur Terre. „MappaMundi“ est un film sur la représentation du monde que nous (re)créons encore et encore depuis des milliers d’années.


Vorschau
Weitere Veranstaltungen im November/Dezember 2017. Die genauen Termine folgen in Kürze.


Mittwoch, 27.09., 20.00 Uhr, kino achteinhalb
Wiederaufführung – THE LORD OF CHESSBOARD
Dokumentarfilm, D 1991, Regie: Matthias Segner, Michael Strauss, Ute Biedinger, 50 Min,

Ein Portrait des Künstlers Claude Jaté.
Das filmische Portrait will eine Annäherung an die „Kunstwelt“ des in Saarbrücken lebenden Malers und Aktionskünstlers Claude Jaté wagen. Der Film ist gleichsam eine Spurensuche nach Wahrheiten, indem was Claude sagt und tut. Im Mittelpunkt stehen ehrliche Antworten, die Auseinandersetzung mit Gefühlen und Ängsten eines, in unserer schon von apokalyptischem Licht berührten Welt, arbeitenden Künstlers.
Im Prolog erklärt Claude Jaté die beiden Farben Blau und Weiß zu Symbolen für zwei grundsätzliche Gefühlszustände; Blau – die reale Außenwelt, mit all ihren Zwängen, der Not der Duldsamkeit; Weiß, die (innere) Freiheit des Künstlers, die Freiheit sich zu artikulieren. Was Jaté mitzuteilen hatte, wurde über den Zeitraum eines Jahres (1991) dokumentiert, teils der authentischen Situation entnommen, teils (nach)inszeniert.
In Anwesenheit der Beteiligten


Mittwoch, 4.10., 20.00 Uhr, kino achteinhalb
PIERRE VILLEMIN, EXPERIENCE DU REEL
Pierre Villemin zeigt an diesem Abend drei Filme aus dem Zeitraum 2008 bis 2017.

Eine Vorschau unter diesem Vimeo Link

WANDERUNGEN DURCH DAS HAVELLAND | LES SAISONS
F/D 2008, Regie: Pierre Villemin, Co-Regie: Jean Villemin, 12 Min, deutsche Version

Du dachtest an die anschwellende Mosel, die bei Schengen den Pegelstand 800 erreichen würde und du hast versucht, dir das große Bett vorzustellen, das im Mondlicht schimmerte wie fließendes flüssiges Silber.

MEMOIRE CARBONE
F 2005, Regie: Pierre Villemin, Musik: Philippe Joncquel, 22 min, OV mit engl. UT

Das Bergbaumusum Carreau Wendel hatte mich beauftragt, die oberirdischen Anlagen eines Schachts und der Kohlenwäsche einige Wochen vor ihrer Schließung zu filmen. Aus dem Auftragsfilm wurde ein künstlerisches Video. | Avril 2004, l’exploitation charbonnière du Bassin Houiller Lorrain a cessé toutes activités entraînant la fermeture de son dernier puits en Moselle, dernier puit français.

DU CÔTE DE LA REALITE IMMEDIATE
F 2017, Regie: Pierre Villemin, Musik: Gilles Sornette, 40 min., OV mit engl. UT

Anhand von Textauszügen, Vorträgen, persönlichen Gesprächen, Reden zeigt dieser „Protestfilm“ eine Form unserer komplex gewordenen Gesellschaft zwischen falschem technologischem Fortschritt, Propaganda, Internetsucht und Marketing auf, aus der man in die
Sciencefiction-Erzählung von einer besseren Welt entflieht … | A partir d’extraits de textes, conférences, entretiens, discours, ce film „coup de gueule“ énonce une certaine forme de notre société devenue complexe, entre faux progrès technologiques, propagande, addiction aux réseaux, marketing ainsi qu’une envolée en forme de récit de science-fiction vers un monde meilleurs?
Pierre Villemin ist anwesend