Filmaufführungen

FÄLLT LEIDER AUS! Aufführung des Dokumentarfilms von 1997 (Regie: Christian und Dorlie Fuchs) DREI FARBEN SCHWARZ am 13. November 2020, 18:00 Uhr, im Rechtsschutzsaal Bildstock. Zu Gast ist der Regisseur des Films Christian Fuchs. Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes und der Vereinigung der Berg-und Hüttenleute Warndt e.V..


FALLEN LEIDER AUS! Zwei Aufführungen des Dokumentarfilms von 1997 (Regie: Christian und Dorlie Fuchs) DREI FARBEN SCHWARZ finden am 12. März 2020 in Völklingen (Altes Rathaus) und am 19. März 2020 im Rechtsschutzsaal Bildstock statt. Jeweils um 18:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
In Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes, der VHS Völklingen und der Vereinigung der Berg-und Hüttenleute Warndt e.V.


Aufführung des Dokumentarfilms von 1997 (Regie: Christian und Dorlie Fuchs) DREI FARBEN SCHWARZ am 11. Oktober 2019 in der Maschinenhalle in Velsen.







Die Regisseure portraitieren drei Bergleute in ihrem Umfeld. Der Blick richtet sich dabei gleichzeitig auf drei vom Bergbau stark, aber auch sehr unterschiedlich geprägte Regionen, in Belgien auf das Revier der “Borinage” und die Gegend um Charleroi, auf das “Bassin Houllier Lorrain” in Frankreich und auf das Saarkohlebecken.
Da ist Paul Bienvenue, ehemaliger Sprengmeister, Sicherheitsmann einer Grube in Forbach und CGT-Gewerkschafter. Er ist 1997 Bürgermeister von Behren, dessen 500 Einwohner durch den Siedlungsbau der staatlichen Bergbaugesellschaft in den 1950er Jahren Zuwachs von 13.000 Einwohner bekamen. Seine Aufgabe ist immens, die Bewahrung des friedlichen Zusammenlebens von 26 Nationalitäten.
Da ist Eugen Rothenbusch und seine Familie, aus der generationslang Bergleute hervorgegangen sind. Er sieht das nicht so eng mit der Kohle, wenn Schluss ist, muss er halt sehen, dass er anderswo unterkommt. Dennoch leidet die Familie heute noch unter den Verlusten, die ihr der Bergbau zugefügt hat.
Vincenzo Albioni bewacht mit seinem Bergmannsverein wie ein Totengräber die durch eine Katastrophe 1956 weltweit bekannt gewordene Schachtanlage von Bois de Cacier. Er schildert das Leben der italienischen Einwanderer, die nach dem Krieg aus dem verarmten Italien nach Belgien kamen, denn das damalige Belgien war für sie “comme l’Amerique”, eine Art El Dorado.
Die Portraits verdeutlichen durch Gegenüberstellung von heutigen Bildern und historischen Fotografien, dass der Mythos des Bergmanns weiterlebt und die Wirkung der Kohle auf Menschen und die Gesellschaft, in der sie leben, noch lange anhält.

In Anwesenheit des Regisseurs Christian Fuchs und weiterer Beteiligter.
Begrüßung: Uschi Macher, Ministerium für Bildung und Kultur
Einführung: Norbert Klein, Chefredakteur Saarländischer Rundfunk

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vereinigung der Berg-und Hüttenleute Warndt e. V. und unter Beteiligung des Warndt-Knappenchors statt.

Mit Unterstützung des Saarländischen Rundfunks.

Der Eintritt ist frei.

 

Im Rahmen des Interreg-Projekts | Dans le cadre du projet Interreg “Pierres numériques – Digitale Steine”